Schlagwort-Archiv: Weide

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Zaunbau in Weide 4, Teil 5

Auf dem Rückweg entdeckten wir dann noch das Materiallager mit Plastikstäben. Den Zeltplatz der Zivis und eine alte Alphütte, die ebenfalls noch zur Alp gehört. Lio fand die Hütte absolut gruselig. Alles an ihr. Er hat die Hütte angeknurrt und verbellt! Okay, sieht wirklich ein bißchen gruselig aus.

Fertig geworden sind wir natürlich noch lange nicht. Es folgen wahrscheinlich noch viele Beiträge über den Zaunbau dort oben.

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Zaunbau in Weide 4, Teil 2

Die Kelpies hatten auf jeden Fall Spass an der Aktion und tobten fast non-stop um uns herum. Sogar die 12jährige Jazz. Während wir uns immer steiler bergauf arbeiteten, verschlechterte sich das Wetter. Nebel hüllte uns bald ein und es regnete immer wieder. Ein paar Schneehühner haben uns beschimpft und eine Herde Gemsen ums beobachtet.

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Zaunbau in Weide 4, Teil 1

Wir haben uns leichtsinnigerweise bereit erklärt, die Litzen am Weidezaun in Weide 4 anzubringen. Ohne wirklich genau zu wissen worauf wir uns einlassen. Alle paar Meter sollten schon Holzpfosten stehen. Wie sich herausstellte fehlen aber nicht nur sämtliche Plastikpfähle dazwischen, sondern auch noch alle Isolatoren (jeweils 5 pro Holzpfosten).
Also haben wir uns gestern daran gemacht, erst einmal die Isolatoren anzuschrauben. Nach fast einer Stunde Kletterei erreichten wir die Weide 4.

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Weide 3 ist erreicht

Heute haben wir die Schafe auf die neue Weide umgetrieben. Meiner Meinung nach die schönste Weide bisher. Die Weideränder liegen höher als das Innere und man kann vom Rand die ganze Weide jeweils überblicken. Sollte ein einfacher Job für die Maremmani sein, dort die Schafe zu schützen. Eingestreute Felsen und einige wenige Bäume bieten wenigstens ein bißchen Schatten für die Schafe. Zwei Bäche und ein kleiner Teich sorgen für die Wasserversorgung.
Der rechte Teil sieht aus, als hätten sich die besten Landschaftsgärtner der Welt einen Steingarten gebaut. Wunderschön mit Alpenrosen, kleinen Sträuchern, Quellen, Wasserfällen und vielen vielen Felsen.

Lio hat beim Umtrieb wirklich einen super Job gemacht. Ohne ihn wäre die Aktion viel schwieriger, wenn nicht unmöglich geworden. Sein Vorteil ist, dass er auf Kommando bellt und Schafe von vorn anspringt. Damit kriegt er die eher sehr sturen und durchaus angriffslustigen Schwarznasen gut bewegt. Die Walliser Schafe sehen zudem ¨dank¨ der üppigen Wolle im Gesicht wirklich schlecht. Da ist es gut, wenn sie den Hund von Zeit zu Zeit wenigstens hören.
In zwei großen Gruppen von links und rechts der Weide haben wir die Schafe durch den für sie neuen Übergang gebracht. Lief wie am Schnürchen. Nur ein Trupp von etwa 30 Schafen hatte sich gleich zu Beginn des Treibens hinter einem Abhang versteckt. Diese Truppe war wirklich schwierig und versuchte alle Tricks, um NICHT zu den anderen Schafen zu müssen. Selbst als alle dreißig Schafe gleichzeitig hangabwärts auf Lio zustürmten hat er sich nicht ins Boxhorn jagen lassen, den Trupp souverän gedreht und schon waren schließlich auch sie der neuen Weide.